Aktien

Mit dem Erwerb von Aktien an einem Unternehmen erwerben Sie einen Anteil am Grundkapital eines Unternehmens. Zugleich erhalten Sie das Recht auf eine Beteiligung am Bilanzgewinn und am etwaigen Liquidationserlös der Gesellschaft. Je nach Ausgestaltung erhalten Sie zudem Stimmrechte.

Für Sie bedeutet dies, dass Sie am wirtschaftlichen Erfolg, aber eben auch am Misserfolg des Unternehmens partizipieren. So können Dividendenauszahlungen gekürzt oder ganz gestrichen werden, wenn sich die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens nicht wie geplant verläuft. Der Kurs Ihrer Aktien kann sich im Falle einer generellen wirtschaftlichen Talfahrt oder aber angesichts negativer Nachrichten aus dem Umfeld des Unternehmens negativ entwickeln, so dass Sie die Aktie nur noch unter Verlust verkaufen können. Im Falle der Insolvenz schließlich werden die Ansprüche der Aktionäre nachrangig zu denen der anderen Gläubiger behandelt. Sie tragen somit im schlimmsten Fall das Risiko des Totalverlustes.

Den Kauf von Aktien sollten daher nur solche Anleger in Betracht ziehen, die bereit sind, negative Kursentwicklungen auszusitzen und gegebenenfalls Verluste in Kauf zu nehmen. Für sicherheitsorientierte Anleger und insbesondere als ausschließliche Altersvorsorge eignet sich eine solche Kapitalanlage hingegen nicht.

Im Rahmen einer Anlageberatung ist hierauf ebenso hinzuweisen wie auf die weiteren Risiken, die mit dem Kauf der speziellen Aktie verbunden sind. Wenn dies versäumt wurde, bestehen gegebenenfalls Schadensersatzansprüche gegen den jeweiligen Berater.

Schadensersatzansprüche gegen den Herausgeber und Dritte können auch dann bestehen, wenn der Prospekt fehlerhafte Angaben enthält und damit den Wert des Unternehmens verfälscht darstellt. Gerne prüfen wir das für Sie.

© Rechtsanwältin Gesa Deneke ¤ Bockenheimer Landstr. 51 - 53 ¤ 60325 Frankfurt am Main

Kapitalanlagerecht